Die Literatür

In dieser Rubrik öffnen sich Türen – zu allerlei spannenden Kolumnen, Rezensionen, Texten und
sonstigen visuellen, auditiven wie audiovisuellen Beiträgen rund um das Thema Literatur und Sprache.

The 'Literatür' 

 This section opens doors – to all sorts of enthralling colums, reviews, texts and
other visual, auditory as well as audiovisual articles and pieces relating to literature and language. 

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Literatür # 36

waldelegie. (und andere Gedichte)

Gedichte von Matthias Schramm

Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

»Lyrik lässt mich verstehen, warum das Glücklichsein der Traurigkeit die Melancholie ist. Zeitgenössische Lyrik ist moderne Melancholie und ein Raum, den ich mit meiner Sprachbegierde nicht niederbrennen kann. Das literarische Schreiben zeigt mir, dass, egal wie oft ich meine Hand auf die Herdplatte lege, die Platte nicht immer heiß ist.«

© Foto: 2024 Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 02.06.2024)

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Literatür # 35

Ein Mythos von mir (Auszug)

Roman von Arno Dahmer (2023)

Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

»Für den Hausgebrauch reicht mir die Begründung, dass es sich ›richtiger‹ anfühlt als fast alles andere. Durch diese Frage angeregt, genauer darüber nachzudenken, würde ich aber sagen: um Gedanken aus dem Dunkel des Ungefähren zu holen, überhaupt erst fasslich zu machen. Und weil mich fasziniert, dass der Sprache Musik innewohnt.«

© Foto: Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 05.05.2024)

Literatür # 34

Nereiden reden nicht

Gedicht von Julia Kulewatz

Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

»Weil ich das Höchste und das Tiefste in den Menschen berühren will.«

© Collage: 2024 Patrizia Spieker

(veröffentlicht am 07.04.2024)

Literatür # 33

Leipziger Buchmesse Spezial

Unsere 4 Novitäten zur Leipziger Buchmesse 2024:


Unsere Autoren zur Frage, warum sie schreiben:

Julia Kulewatz: »Weil ich das Höchste und das Tiefste in den Menschen berühren will.«

Leseprobe: Dysfunctional


Jörn Hühnerbein: »Ich schreibe aus Notwehr gegen das Verstummen und Ersticken an den inneren und äußeren Verhältnissen.«

Leseprobe: Fische

Jan Röhnert: »Darum ...«

Leseprobe: Karstwärts

David Emling: »Ich schreibe, weil ich das, was ich erlebe, erzählen muss. Schreiben ist kein ›Hobby‹, nichts, worauf man ›mal Lust‹ hat. Schreiben ist eine Haltung zur Welt, ein Ringen mit der Welt, um am Ende des Schreibprozesses zumindest die Hoffnung zu haben, irgendetwas verstanden zu haben – und wenn schon nicht das, dann, es zumindest versucht zu haben.«

Leseprobe: Letzter Gruß durchs blinde Fenster


© Literatür: 2024 Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 03.03.2024)

Literatür # 32

Lebenslang in diese Form gegossen

Gedichte von Chetan Akhil


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

»Ich wollte den guten Mädchen imponieren. Oder fand ich zuerst Worte interessant – noch vor den Mädchen? Es entwickelte sich eine Liebe zu Rhythmus, Reim und surrealen Bildern. So kam die Poesie zu mir. Ich blieb bei ihr, weil ich mich bei meinen Romanfragmenten oft verlief und den Rückweg nicht mehr fand. Ein Gedicht ist eine kleine Explosion zu einem neuen Raum. Manchmal gibt es auch mehrere Explosionen. Auf jeden Fall öffnet sich eine Tür.«


Nachtrag des Autors: »Das hat jetzt meine Freundin [Julia Antonia] für mich geschrieben nach einem Interview [zur Frage, warum ich schreibe]. Denn ich bin zu müde und aktuell nicht in dem Zustand, so etwas zu denken. Aber ich bin damit einverstanden. Die Gedichte sind von mir.«

© Literatür: 2024 Julia Antonia

(veröffentlicht am 04.02.2024)

Literatür # 31

Wunderblöcke

Prosaische Eckbauten von Willi van Hengel


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

»... aus dem Moment in den Moment aus dem Moment ... hineingetaucht zwischen der nahsten Nähe zu sich selbst und einer schönen Gleichgültigkeit, zwischen dem Erinnern an die hohen Brennnesseln, als ich von meinem ersten Gedicht überrascht wurde, und dem Zerfließen der Tinte, wenn sie das Papier berührt und sich alles zu einem fast heiligen Augenblick auflöst ...
Worte sind dann in ihrer Unnahbarkeit so nah wie sonst nie ...«

© Literatür: 2023 Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 07.01.2024)

Literatür # 30

Der Geschmack meiner Jugend

Ein Auszug aus Malina Buras Debütroman


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Abgesehen davon, dass ich das Schreiben als Ventil für mein inneres Chaos nutze, schreibe ich, weil ich diese Gabe vom Leben geschenkt bekommen und herausgefunden habe, dass ich sie nutzen kann, um Menschen auf unterschiedliche Weise zu berühren. Ich kann für wichtige Themen sensibilisieren, zum Nachdenken anregen, Menschen zum Lachen oder zum Weinen, ja einfach zum Fühlen bringen!"

© Literatür: 2023 J. K.

(veröffentlicht am 03.12.2023)

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Literatür # 29

Notate eines praktizierenden Melancholikers

Aus der Zeitungspoesie von Friedrich Hahn


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

»Um mit Genazino zu sprechen: ›Wie geräumig muss man sich geben (?), damit nicht alle durch einen durcheilen und dann sagen, da war nichts.‹«

© Literatür: 2023 Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 05.11.2023)

Literatür # 28

Fanta

Ein Romanauszug von Robert Schade


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Für mich hat es mit dem Lesen und Neugier begonnen. Es erfolgen genauere Beobachtungen, eigene Experimente. Klar, es lockt der Glanz von gut formulierten Texten und Erzählungen, die ganze Welten bauen und auch unterhalten. Aber es gilt auch die Einsicht, dass dahinter Entstehungsprozesse stehen, harte Arbeit sowie Verwerfungen. Erst dann lichtet sich hinter dem ganzen Gestrüpp vielleicht etwas, das bestehen bleibt."

© Literatür: 2023 J. K.

(veröffentlicht am 03.09.2023)

Literatür # 27

Drüse & Schatten

Zwei Geschichten von Peter Zemla


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Um etwas, das ich nicht weiß, in Erfahrung zu bringen – über mich, über den Anderen, über die Welt, über das Zusammenspiel von all diesem –, deshalb schreibe ich."

© Literatür: 2023 Julia Kulewatz

(veröffentlicht am 06.08.2023)

Literatür # 26

Zehn-Zeilen-Du (# 10)

Ein lyrischer Beitrag von Julia Kulewatz


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Schreiben ist für mich mehr als die endliche Vergewisserung des Selbst zu Lebzeiten. Vielmehr ist der Schreibprozess sogar ein pathologischer. Ist der Text schließlich aus dem Chaos, aus Leid, aus ureigener Wahrnehmung und dann Verfremdung geboren, wird er in der Rezeption gegebenenfalls erst schöpferisch, und das immer aufs Neue."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 02.07.2023)

Literatür # 25

Zehn-Zeilen-Du (# 9)

Ein lyrischer Beitrag von Quang-Anh Dam


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Den ersten Berührungspunkt mit kreativem Schreiben hatte ich in der Mittelstufe. Meine Freunde und ich würden uns in den Pausen vor versammelten Klassenkameraden in literarischen Gefechten duellieren. Allmählich entwickelte sich dies zu einer Leidenschaft für die Freiheit, mit der man sich poetisch austoben kann. Ich erinnere mich daran, als ich auf einer Party um 2 Uhr morgens zwei fremde Menschen traf. Während die anderen bereits schliefen, spielten wir Hip Hop Beats und improvisierten stundenlang lyrische Texte. Bis heute treffe ich mich gelegentlich mit meinen alten Kumpels. Wir sitzen im Park und hauen den ein oder anderen Freestyle raus."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 04.06.2023)

Literatür # 24

Zehn-Zeilen-Du (# 8)

Ein lyrischer Beitrag von Sara Kortmann


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Der Grund, wieso ich schreibe, ist relativ egoistisch, denn ich bin weder eine talentierte Malerin noch eine begabte Sängerin. Wenn man Menschen dennoch bewegen möchte, bleibt einem fast nur noch das Schreiben. In meinem Fall liebe ich es aber so und würde es mir nicht anders wünschen."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 07.05.2023)

Literatür # 23

Zehn-Zeilen-Du (# 7)

Ein lyrischer Beitrag von Sara Kortmann


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Der Grund, wieso ich schreibe, ist relativ egoistisch, denn ich bin weder eine talentierte Malerin noch eine begabte Sängerin. Wenn man Menschen dennoch bewegen möchte, bleibt einem fast nur noch das Schreiben. In meinem Fall liebe ich es aber so und würde es mir nicht anders wünschen."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 02.04.2023)

Literatür # 22

Zehn-Zeilen-Du (# 6)

Ein lyrischer Beitrag von Artem Kovalchuk

Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Schreiben ist eine wundervolle Kunst, die mir erlaubt, meinen stürmerischen Kopf zu stillen und die Gedanken zu ordnen. Sobald sie auf das Papier kommen, werden sie im Nu klarer und es lässt sich besser über diese reflektieren und sie analysieren. So komme ich zu zahlreichen Erkenntnissen und lerne mich selbst besser kennen."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 05.03.2023)

Literatür # 21

Zehn-Zeilen-Du (# 5)

Ein lyrischer Beitrag von Nina Mihulka


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Ich schreibe, um meine Ideen in Worte zu fassen. Für mich ist es die Schrift, die den Gedanken erstmals ein Stück Realität verleiht. Sie macht es einfacher, nichts zu vergessen, Struktur in das Chaos zu bringen und es letztendlich ersichtlich für die Außenwelt zu machen. Ich glaube, es hilft anderen, mich zu verstehen, aber noch viel eher hilft es mir, mich selbst zu verstehen."

© Literatür: 2023 Susan Madsen

(veröffentlicht am 05.02.2023)

Literatür # 20

Zehn-Zeilen-Du (# 4)

Ein lyrischer Beitrag von Michelle Hollmann

Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Ich schreibe, weil ich es mag, mir eine Challenge zu setzen, etwas Endgültiges aus den unendlichen Ideen in meinem Kopf zu machen. Und mittlerweile schreibe ich auch schon so lange, dass es Teil von mir geworden ist und ich ohne einfach nicht mehr kann."

© Literatür: 2022 Susan Madsen

(veröffentlicht am 01.01.2023)

Literatür # 19

Zehn-Zeilen-Du (# 3)

Ein lyrischer Beitrag von Christina Pizo


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Ich schreibe, weil ich mich kreativ mit Sprache ausprobieren kann. Die schöne Sache am Schreiben ist das Niederschreiben der Gedanken auf eine einzigartige Weise, an der man lange feilt und sich freut, wenn sie auch von anderen Menschen wertgeschätzt wird."

© Literatür: 2022 Susan Madsen

(veröffentlicht am 04.12.2022)

Literatür # 18

Zehn-Zeilen-Du (# 2)

Ein lyrischer Beitrag von Kira Neumann

Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Ich schreibe, weil es für mich unglaublich faszinierend ist, neue Welten zu zeichnen und den Leser/Zuhörer dazu zu bringen, in sie hineinzutauchen, meine Gedanken und Gefühle in ein Paar Versen so zu gestalten, damit sich jeder darin wiederfinden kann."

© Literatür: 2022 Susan Madsen

(veröffentlicht am 06.11.2022)

Literatür # 17

Zehn-Zeilen-Du (# 1)

Ein lyrischer Beitrag von Marcel Janczik


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Ich schreibe, weil es mir hilft, meine Gedanken zu ordnen, aber auch, weil sich für mich hinter den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten einzelner Worte die geheimnisvolle Macht der Sprache verbirgt."

© Literatür: 2022 Susan Madsen

(veröffentlicht am 02.10.2022)

Literatür # 16

Prolog zur Königin der Nacht

Ein Beitrag wider den schönen Schein, von Julia Kulewatz

Mit dem Essay Königin der Nacht. Wider den schönen Schein in Mozarts "Zauberflöte" begründet Julia Kulewatz die verlagseigene Edition Schwarzer Kater, eine Reihe, in der auf den ersten Blick vor allem nicht ganz unmerkwürdige literarisch-wissenschaftliche Texte von überschaubarer Länge veröffentlicht werden.
 
(veröffentlicht am 04.09.2022)

Literatür # 15

Beim Alten

Ein lyrischer Beitrag von Tommi Brem


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Ich schreibe, weil ich die Texte, die mir in den Kopf kommen, sonst nicht mehr aus demselben bekomme. Und da lungern sie dann rum und rumoren. Hat auch keiner was von."

(veröffentlicht am 07.08.2022)

Literatür # 14

"Weit schaue ich ..."

Prolog zu "Sonnenstadt" von Boris Hoge-Benteler

Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Ich schreibe, weil Fiktion und Wirklichkeit sich nicht aus-, sondern einschließen. Weil ich einem allzu selbstsicheren Realitätsgerede noch nie über den Weg getraut habe. Weil es ebenso ein Wagnis wie befreiend ist, das normierte Raumzeitgerüst der Tage wieder wanken zu sehen und für dies Wanken eine Sprache zu suchen. Nicht festschreiben möchte ich, vielmehr sollen Denken und Wahrnehmen im Schreiben wieder durcheinander und in Fluss geraten, ihre Brüchigkeit wieder sichtbar werden dürfen. "
 
(veröffentlicht am 03.07.2022)

Literatür # 12

Schwebleben

Eine Kurzgeschichte von Birgit Jaeckel


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Weil es mich erfüllt. Mir Freude macht. Und immer eine spannende Reise ist."
 
(veröffentlicht am 01.05.2022)

Literatür # 11

Anschlagskultur

Ein Gedicht von Herbert Hindringer


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Ich schreibe, weil ich nicht tanzen kann. Ich blute auf meine Füße, aber ich sterbe nicht. Ich will später sterben, nach dem Schreiben. Nach dem Schreiben habe ich gelebt."

(veröffentlicht am 03.04.2022)

Literatür # 10

Amaranthrot / Großvaterbecher / Siebenmeilenblumen

Literarische Miniaturen von Ulrike Ruppin


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Mit der Antwort auf die Frage, warum ich schreibe, könnte ich sicherlich Seiten füllen. Aber ich kann mich auch kurz fassen: Ich denke, ich schreibe, weil es belebt - mich selbst und hoffentlich auch andere."

(veröffentlicht am 06.03.2022)


Literatür # 9

Grüße aus dem Schützengraben

Ein Gedicht von Jonas Gawinski


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Ich schreibe, um dem Blendwerk etwas entgegenzusetzen, die Dunkelheit zu entschleunigen und den Regen zu beschwören, die Wolken beiseitezuschieben und den Sturm zu küssen."

(veröffentlicht am 06.02.2022)


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Literatür # 8

in den siebten tag / brachmond / ränder am tag

Gedichte von Christina Klauke


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Seit ich denken kann, interessiert mich die Sprache in all ihren Nuancen und Möglichkeiten. Als Kind dachte ich, alle Probleme in der Welt ließen sich auf dieser Ebene lösen, da man ja alles verbal aussenden und empfangen kann. Das Leben relativierte diese Überzeugung im Laufe der Zeit. Doch davon, dass über das geschriebene und gesprochene Wort Erlebnisse, Erkenntnisse und Ideen auf eine ganz besondere Weise transportiert werden, bin ich überzeugt. Wir besitzen so eine  wunderbare Speicherform für Erfahrungen, Gefühle und Fantasie. Nebenbei zeigte sich auch das therapeutische Potential der Sprache. Unzählige Nächte lang arbeitete ich auf diese Weise an meiner eigenen Rettung."

(veröffentlicht am 02.01.2022)


Literatür # 7

Grün

Eine Kurzgeschichte von Theresa Ender


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Selbst zu schreiben erschien mir ab meiner frühesten Jugend als ganz natürlicher nächster Schritt, da Bücher und Geschichten mich schon immer umgeben haben. Zuerst wurden sie mir vorgelesen und später konnte ich dann selbst eintauchen."

(veröffentlicht am 05.12.2021)


Literatür # 6

Bardabunga inside

Ein Gedicht von Philipp Schaab


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Schreiben ist nicht immer schön, oft ist es anstrengend und bisweilen schlicht lästige Arbeit. Aber ohne geht es nicht, die kreative Energie ist da und sie sucht sich mittels Stift und Tastatur ihren Weg nach draußen. Bilder, Empfindungen, Gedanken, Emotionen und Geschichten sammeln sich an, türmen sich auf, sind wie ein Berg von Schutt, der abgetragen werden muss, oder es kommt zu einer Lawine. Es muss sein."

(veröffentlicht am 07.11.2021)


Literatür # 5

Was singen wir

Ein Gedicht von Mayjia Gille (inklusive Übersetzung ins Belarussische von Alhierd Bacharevič)


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Mit neun habe ich angefangen zu schreiben: Gedichte, Tagebuch, Storys. Zeitgleich fing ich an, Musik zu machen. Seitdem höre ich nicht mehr damit auf. Mit gar nichts von allem … Schreiben ist für mich nährend. Einsaugen von Wahrhaftem, Komposition. Lebendig. Thesen, die ich für andere an die Tür schlage, Kriegserklärung, Freiheitssong und bekennender Brief an die Liebe. Meine urgeigenste Form des Gespräches mit Gott, den Menschen, Dingen und mit mir selbst. Frage und Antwort auf zwischenmenschliche Beziehungsmechanismen, unerwartete Begegnungen, unfassbare Geschehnisse in der Welt und in uns, wie Musik, Malerei und Theater: schöpferisches Erfinden eigener Abbildung der vielen Arten von Wahrnehmungen."

(veröffentlicht am 05.09.2021)


Literatür # 4

Regentanz

Eine Kurzgeschichte von Ronny Thon


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Es ist zum einen sehr befreiend, seine bösen Gedanken, Lügen und die Schatten der Seele auf Papier verbannen und damit Menschen eine Freude machen zu können. Zum anderen ist es sehr befriedigend, seine glücklichen Momente, Träume und die Wärme des Herzens schwarz auf weiß vor sich zu haben und zu wissen, wer man eigentlich ist oder sein könnte."

(veröffentlicht am 01.08.2021)


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Literatür # 3

Anstandslos

Eine Kurzgeschichte von Birte Holschuh


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Schreiben ist für mich die Ausdrucksweise, bei der ich ganz bei mir bin. Jeder Text trägt auch eine Botschaft an sich selbst."

(veröffentlicht am 04.07.2021)


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Literatür # 2

aus liebe zu den lügen // WAHRHEIT

Zwei Gedichte von Mark Klenk


Der Autor zur Frage, warum er schreibt:

"Man fragt, warum ich schreibe? La Passion! In mir ist ein Feuer gemischt mit zahllosen Gedanken, Eindrücken, Hoffnungen ... und Leidenschaften. Ich möchte das Feuer (und mehr!) mittels der Literatur, der Kunst und des Lebens weitergeben. Haifische müssen schwimmen, sonst sterben sie. Ich muss schreiben.

People ask why I write? La Passion! Inside of me is a fire mixed with countless thoughts, impressions, hopes ... and passions. I want to pass on the fire (and more!) by means of literature, art and life. Sharks must swim, otherwise they die. I have to write."

(veröffentlicht am 06.06.2021)

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Literatür # 1

Wie ich bei meiner ersten Lesung der Königin von Dänemark begegnete

Eine Kurzgeschichte von Friederike Franz


Die Autorin zur Frage, warum sie schreibt:

"Schon als Kind habe ich  'Bücher' verfasst, Geschichten, die ich mir ausgedacht und illustriert habe, oder Ratgeber, über die Fütterung von Vögeln im Winter zum Beispiel. Meine Großmutter, die Schneiderin war, nähte dann die einzelnen Blätter mit kunstvollen Stichen zu Taschenbüchern zusammen, die ich vor dem Dorfkonsum für 50 Pfennige verkaufte. In der Pubertät hielt ich Gedanken, Gefühle und Ereignisse in einem Tagebuch fest. Das tue ich heute noch. Mit dem Erwachsenwerden rückten andere Dinge in den Vordergrund meines Lebens, doch bald merkte ich, dass mir etwas fehlte. Raum für Kreativität. Ich nahm den Faden meiner kindlichen Leidenschaft wieder auf und seitdem möchte ich das Schreiben nicht missen. Mir gefällt es, mich in Figuren hineinzudenken und einzufühlen, mit ihnen Abenteuer zu erleben. Auch bin ich eine begeisterte Leserin und fasziniert davon, wie Sprache Welten erschafft und wie mit einem Wort oder Satz manchmal alles gesagt ist. Mit meinen Texten möchte ich Leser und Leserinnen unterhalten, im besten Fall berühren. Ich schreibe Kurzgeschichten und derzeit an einem Roman. In diesem sucht die Heldin den Platz im Leben, wo sie sich entfalten kann und glücklich ist. Ich habe diesen Platz gefunden: an meinem Schreibtisch!"

(veröffentlicht am 02.05.2021)