Fragmente einer Stadt

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ISBN: 978-3-949260-34-6
Roman, 1. Auflage
Art.-Nr.: 33/2025

blumenleere

Fragmente einer Stadt


Beflügelt von hingebungsvollen Meditationen über Max Ernsts vielleicht Schlüsselwerk ›Die ganze Stadt‹ entwirft blumenleere in ›Fragmente einer Stadt‹ ihre euphorisch halluzinogene Vision ebenderselben: Auf seiner profunden Suche nach Glück eigentlich: dem Absoluten erfährt ein im kindlichen Sinne positiv naiver Poet schreckliche Abgründe und taumelerregende Höhenflüge eine vollkommene Verschmelzung seiner Innen- und Außenwelt. Folgen wir nun der offensichtlichsten Fährte und unterstellen eine akute Nähe zum französischen Surrealismus, die blumenleeres Motiv, die Illusion der Materie sei die Realität des Traums, umso stärker bekräftigt, stoßen wir, sofern wir bereit sind, tiefer und nach den Wurzeln zu graben, schnell auf ihren Haupteinfluss, auf Lautréamont. In der Tradition einer radikal ausschweifenden, sich selbst befruchtenden und wieder auslöschenden Sprache zelebriert sie die Schönheit im Grauen und entlarvt das Grauenhafte des Schönen. Komplementär findet eine Annäherung an das Ideal eines Buches statt, das unabhängig der Lesereihenfolge seiner wesentlichen Elemente berauscht.

Details zum Buch / Bibliografische Angaben

  • Erscheinungstermin: 27. Februar 2025
  • Roman
  • Moderne und zeitgenössische Belletristik, 20./21. Jahrhundert, Philosophie, Existenzialismus, Surrealismus
  • Schlagwörter: das Absurde, André Breton, Max Ernst, Glück, Grauen, Identität, Illusion, Franz Kafka, Labyrinth, Lautréamont, David Lynch, Meditation, Prosapoetik, Schönheit, Sinn, Sinnsuche, Spiritualität, Sprache, Sprachräume, Traum, Wirklichkeit, Zugehörigkeit
  • Broschur
  • 168 Seiten — 12 x 19 cm
  • Sprachen: Deutsch
  • ISBN: 978-3-949260-34-6

Pressestimmen & Rezensionen

  • Walter Pobaschnig, ›Literatur outdoors – Worte sind Wege‹ (Beitrag vom 25.02.2025)

Der Autor: blumenleere

blumenleere bezeichnet und betrachtet sich selbst als offenes, permanentem Wandel unterliegendes autopoietisches System, das seinen letzten Endes kategorisch und chronisch unergründlichen Spielraum – rund herum um die diffuse Persona blumenleere (eventuell geboren unter dem Namen Michael Johann Bauer, am 29.06.1979 in Schrobenhausen) – stets und weiter prozessorientiert – irgendwo, -wann und -wie zwischen Kunst, Philosophie und Poesie – auszuloten sucht: immer im Wirkkreis des Traumes, immer auf der Fährte des Absoluten beziehungsweise des Nichts – und, dem finalen Abgrund immer gerade noch so mehr bis minder knapp entronnen ...

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