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Boris Hoge-Benteler

Liebe Dunkelheit


»Auch in seinem zweiten Roman erweist sich Boris Hoge­-Benteler als Meister der Schilderung gefährdeter Innenwelten.« — Walter Gödden

 
»Wann und wo immer für uns die Stimme des Zerstörers im Vagen des Laubschattens zu hören ist, werden wir schon am Ende sein. Und wie bei der Jagd oder dem Wettlauf hinunter zum Fluss darum streiten, wer als Erstes und wer zuletzt, müssen wir auch nicht mehr.«


Der gemeinsame Schrecken schweißte sie als Kinder zusammen. Aber was geschah an ihrem Zufluchtsort »zwischen See und Meer«, das sie als junge Erwachsene auseinanderbrachte?


Nele, inzwischen Mutter und halbwegs zurechtkommend mit ihrem Leben, weiß ihrem Bruder nicht zu helfen: Nilas flüchtet sich vor seinen Ängsten in ein Dorf, wo sich seine Situation allerdings nur weiter verschärft. Solveig, die immer von Island träumte, ist ihm verlorengegangen, und erst jetzt wendet er sich ihr in unermüdlichen Briefen zu. Auch Sten verschwand damals spurlos, jedoch mit dem Vorsatz, noch ein letztes Mal ins Dorf zurückzukehren und sich für das Erfahrene zu rächen. Die Fäden ihrer Vergangenheit laufen, soviel wird sehr bald deutlich, an Nilas’ Aufenthaltsort zusammen, ohne dass er es schaffte, sie zu entwirren.

»... vielleicht versucht es jemand, ich versuchte es ja gerne: die Dunkelheit, die Dich umgibt, als Licht bis in die Baumkronen zu streuen.«


›Liebe Dunkelheit‹ ist ein geheimnisvoller Roman über das Ausgeliefertsein und den Verlust zweier Menschen, der in traumwandlerisch-halluzinativer Sprache die Grenzen zwischen Innen- und Außenwelt auf kunstvolle Weise zum Verschwinden bringt.

Details zum Buch

  • Briefroman
  • Hardcover (fadengeheftet) mit Schutzumschlag und Lesebändchen
  • 304 Seiten — 12,5 x 20,5 cm
  • ISBN: 978-3-949260-13-1
  • Preis: 25,00 Euro

Lesungen

  • 15. Juni — Uhrzeit: t. b. a. — Literaturfest Meißen (Veranstaltung)

Pressestimmen & Rezensionen

Unter der Überschrift ›Gefährdete Innenwelten‹ findet sich eine von Walter Gödden verfasste Rezension im ›Westfalenspiegel‹, Heft 2 (April 2024), S. 52: »Das Erstaunliche an diesem abgrundtief selbstquäleri­schen Buch ist, dass es trotz aller destruktiven Attitüde voller positiver Energie steckt. Diese bezieht ihre Kraft aus einer hochartifiziell­-halluzina­tiven, suggestiv­-poetischen Sprache, die Alltag und Traum in feinsten Nuancen abbildet. Beim Leser keimt vom ersten Satz an der Wunsch auf, dem Plot, dem Geheimnis dieses Buchs, der Vorgeschichte der Depression, auf die Spur zu kommen – ein geschickt insze­niertes Rätsel, das erst nach und nach aufgelöst wird. Auch in seinem zweiten Roman erweist sich Boris Hoge­-Benteler als Meister der Schilderung gefährdeter Innenwelten. Die diesmal ge­wählte Form des Briefromans, einem intimen Medium der Selbstanalyse also, öffnet dem Tür und Tor. Hoge-­Bente­ler wuchs in Büren auf und arbeitet heute als Bibliothekar in Jena, wo er zusätzlich Literaturveranstaltungen mode­riert. Er wird auch mit diesem Buch seinem Ruf gerecht, eine der spannendsten neuen Stimmen der westfälischen Literatur zu sein.«

Der Autor: Boris Hoge-Benteler

Boris Hoge-Benteler, geboren 1979 in Marburg, aufgewachsen in Büren (Westf.), studierte Neuere deutsche Literatur, Italienisch und Geschichte in Berlin und Wien und promovierte in Münster über Russland-Konstruktionen in der deutschen Gegenwartsliteratur. Er arbeitet als wissenschaftlicher Bibliothekar in Jena und lebt in Weimar. Mit ›Sonnenstadt‹ feierte er 2022 sein Debüt als Romanautor.

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Ebenfalls vom Autor: Sonnenstadt

›Sonnenstadt‹ ist ein Roman des Traumas und der Angst, über Beziehungs- und Haltlosigkeit sowie die Suche nach dem Schönen, der ebenso Elemente des Coming-of-Age-Romans wie der Road-Novel und des Thrillers miteinander verbindet. Dabei bricht er bewusst mit gewohnten Erzählmustern und folgt stattdessen in weiten Teilen einer Art (Alb-)Traumlogik, die in verstörend-hypnotischer Sprache die Grenze von realem und surreal-wahnhaftem Geschehen verwischt.

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